TRUE BLOOD - BEST MOMENTS... Vol. 18
DIE ETWAS ANDERE KRITIK: oder: Der Tag an dem meine bessere Hälfte ernsthaft an meinem Verstand zweifelte.... Ok, man nehme einen vollkommen normal erscheinenden Tag, eine nach außen hin relativ (hüstel) normal erscheinende Cerid und den Tag X.
Man sitze mir hinter seinem eigenen Laptopbildschirm kinnlastig verborgen gegenüber und beobachte mich, wie ich relativ mimiklos vor dem meinigen sitze. Und dann kommt der Moment der Momente, die Mundwinkel ziehen sich etwas in die Höhe, die Augen bekommen einen starrenden Blick, das Grinsen wird immer breiter und letzlich leicht debil während die rechte Hand zur Mouse zuckt und nur ein Ziel hat: Zurückspulen.
Kann sich bitteschön einer vorstellen, wie schwer es ist in einer solchen Situation die Fassung zu bewahren? Alles im Köpchen schreit: AHHHHHHHHH, ein ECHTER KUSS.... KEIN TRAUM .... OH MEIN GOTT: DIE HAND!!!!! .... und vor einem sitzt der Gatte.
Tip 1: Wenn das Grinsen gar nicht mehr weg will: Müdigkeit vortäuschen, sich flächendeckend durchs Gesicht schrubbeln, ein bißchen die Augen reiben (aber nur so, dass man die 200ste Wiederholung der Szene trotzdem noch sieht) und versuchen, aus dem debilen Grinsen ein Gähnen zu zaubern.
Tip 2: Die 'Ich hab da was im Zahn' Nummer - keiner sieht, dass man grinst, wenn man einen Finger im Mund hat - oder einen Zahnstocher - oder was auch immer...
Tip 3: Komplett hinterm Bildschirm verstecken - ist allerdings nicht ganz so empfehlenswert, da es zu schweren Verspannungsschmerzen im Nackenbereich führen kann (vor allem, wenn die Wiederholungsanzahl recht hoch ist).
Tip 4: Die 'Beiß in den Ärmel' Nummer - von mir sehr gern genommen, weil ich sie sehr häufig auch bei Bildern und ähnlichem anwende und sie daher nicht mehr auffällig wirkt. Nachteil: der Gewöhnungsprozess kann etwas dauern, bis man Euch das als 'normal' abnimmt und im Sommer wirds bei T-Shirts seeehr kritisch, das noch als 'normal' zu verkaufen.
Tip 5: Grobstrickmützen, die man sich bis zum Kinn zieht mit der Erklärung, es wäre einem kalt. Wurd mir aber bei meinem einzigen Versuch nicht wirklich abgenommen.
So, ich hoffe, ich konnte ein wenig weiterhelfen. Natürlich hätte ich jetzt auch zeilenfüllend OH MEIN GOTT schreiben können - aber ernsthaft - das hatten wir von mir doch schon zu Genüge .... in diesem Sinne ...
Blah Blah Cerids Review Blah ....
REMBEMBER THE SCENE...
DELETED SCENE BY TRUE-BLOOD.ORG...
Es würde nicht mehr lange dauern. Nicht mehr lange, bis ich Vergeltung an dem Mörder meiner Familie nehmen konnte. Der erste Schritt war getan, ich hatte Russell Edgington seinen Geliebten genommen. Der Pflock durchs Herz, eine altbewährte Methode einen Vampir in seinen wahren Tod zu schicken. Genugtuung durch diese Tat empfand ich jedoch nicht. Ich würde meine endgültige Ruhe und damit Rache finden, wenn ich den Mörder meiner Familie mit eigenen Händen in den Tod jagte. Russell wird kommen, da war ich mir sicher. Der Auftritt im Fernsehen war erst der Anfang, der Anfang seines Rachefeldzuges gegen mich. Ich wartete auf ihn und das wusste er. Es war eine Frage der Zeit, bis er hier auftauchte. Zurzeit betrieb er psychologische Kriegsführung, die Tötung des Nachrichtensprechers sollte mir eine Warnung sein, mehr war es nicht. Es sollte mir Angst machen, aber ich kannte keine Angst, nicht mehr. Das einzige Gefühl, welches in mir brodelte war der heißblütige Hass gegen ihn und die Sehnsucht ihn umzubringen. Russell lag Kräftemäßig im Vorteil, bei seinen 3000 Jahren als Vampir. Mit alleiniger Kraft konnte ich bei ihm nichts ausrichten, ich musste ihn reizen und seine Schwachstelle nach außen kehren. Ich kannte seine Schwachstelle, diese war sein Geliebter Talbot, den ich ihm nun genommen hatte. Gerade jetzt war er angreifbar, ich erwartete nur noch seine Ankunft.
Ich war mir bewusst, dass der letzte Kampf unser beidseitiges Ende bedeuten würde. Wir würden beide bis aufs Blut, bis zur letzten Kraftreserve kämpfen und den anderen in den Tod schicken. Er lag zwar im Vorteil, aber meine Willenskraft war stark genug ihn zu bezwingen. Keine Ablenkung mehr, volle Konzentration, das war das was ich brauchte. Alle Angelegenheiten waren geklärt, Pam bekam all meinen Besitz nach meinem wahren Tod. Mein Kind, mein Herz. Sie verstand es jetzt noch nicht, aber nach meinem Tod würde sie es tun. Sie wird denselben Hass spüren, den ich gerade verspürte und wird die Wahl meines Todes nachvollziehen können. Ich ersparte ihr jedoch den folglichen Rachefeldzug und die damit aufkommende Hetzjagd, wir fanden alle unsere Ruhe, dies versprach ich. Mein Kind wird meine Nachfolge antreten und sich in der Vampirhyrachie durchsetzen, da war ich mir sicher. Sie war mein Kind und somit Willens eine würdige Nachfolgerin von mir zu werden. Ich war stolz sie erschaffen zu haben und mein Kind zu nennen. Alles war für sie abgesichert, womit ich sie alleine lassen konnte.
Meine Grübeleien bekamen ein jähes Ende, als die Tür aufgerissen wurde. Pam und Sookie. Ich brauchte nicht hinzuschauen, um zu wissen, dass sie es waren. Sookie stürmte sofort in mein Büro hinein.
„Sie bestand darauf.“ Teilte Pam mir mit. Ob ich durch mein letztes Auftreten bei Sookie doch etwas ausgelöst hatte!? „Das tut sie immer.“ Antwortete ich trocken und wies Pam mit dem Kopf an zu gehen. Eine Anweisung die sie Folge leistete. Die Tür schloss sich.
„Was hast du damit gemeint, dass du nicht mehr lange da sein wirst?“ Fragte Sookie sofort. Neugier, Verwirrung, Angst. Emotionen, die ich durch unsere Blutsbande spürte. „Tu nicht so, als läge dir was an mir.“ Wir wussten zwar beide, dass ihr sehr viel mehr an mir lag, als das sie zugeben würde, denn sonst wäre sie nicht hier. „Es geht um Bill. Tief in deinem Inneren weißt du, dass du ihm nicht trauen solltest.“ Eine letzte Angelegenheit, die ich noch klären musste. Sookie musste sich von Bill fernhalten, sich von ihm loseisen. Sie würde früher oder später erfahren, dass er nur ein Spiel mit ihr spielte, dass seine Absichten irgendwo anders gelegen haben, als sie zu lieben. Ich hoffte, dass sie meinen Worten sehr bald Glauben schenkte und sich von ihm abwendete. „Okay.“ Antwortete sie zögerlich. „Sag mir wieso?“ Vertrau mir doch einfach, Sookie…
Sookies PoVEric stand auf und stellte sich vor mich hin. Erst jetzt fiel mir mal wieder auf, wie groß dieser Kerl war und was für eine Stärke er ausstrahlte. „Hier kommt die Wahrheit…“ Begann er. Ich war gespannt darauf, was er mir nun sagen würde. „Es gibt Kräfte, die selbst außerhalb meiner Kontrolle liegen…“ Warum drückte er sich immer so verquer aus, anstatt es einfach auf den Punkt zu bringen? Seine Augen fixierten die meinen, blickten mich voller Intensität an. Na, zum Glück konnte er mich nicht becircen. „…wenn ich den wahren Tod erleide, ohne Dich jemals geküsst zu haben, Sookie Stackhouse, dann würde ich das am meisten bedauern…“ Mit dieser Aussage zog er mir den Boden unter den Füßen weg, eine Antwort mit der ich nicht gerechnet hatte. Ich musste schlucken, zuerst wegen seines Geständnisses, nicht das ich diesem vollen Glauben schenkte, aber im zweiten Moment wurde ich mir der wahren Bedeutung seiner Worte richtig bewusst.
„Wieso klingt das so, als würdest du dich von mir verabschieden?“ Seine Augen bekamen einen traurigen Glanz. Er verabschiedete sich von mir, endgültig, dass sagten mir seine Augen, eine Antwort brauchte ich nicht mehr, aber er gab mir eine. „Weil es ein Abschied ist.“ Entgegnete er tonlos, was mir eine Gänsehaut über den Körper jagte. Schmerz, Trauer, Kummer, all diese Gefühle waren in diesem Satz untergebracht. In diesem Moment spürte ich jedoch seine Gefühle, was mich ängstigte. Den Schmerz spürte ich in meinem Herzen, die Trauer brach über meinen Kopf hinein. Es war verrückt. Die Gefühle schwangen um, Sehnsucht und Verlangen und dann, ehe ich mich versah, lagen seine Hand in meinem Nacken und seine Lippen auf meinen. Ich war so überrascht davon, dass ich es gar nicht fassen konnte. Er zog mich am Nacken nah an sich, presste unsere Lippen aufeinander und versprach mir kein Entrinnen, doch ich versuchte mich an seinen Schultern von ihm wegzudrücken. Es war falsch. Bill. Eric, nicht. Er legte seine andere Hand auf meine Schulter, packte mich, wollte mich nicht loslassen. Ich schnappte nach Luft und dann geschah es. Mein Kopf nahm wahr, wie gut es sich anfühlte. Seine Lippen kalt, aber so unglaublich weich. Sein Verlangen nach mir, unbändig und warm. Es war real. Als ich meine Hände auf seine Schultern schob und den Kuss zu erwidern begann, nahm er mein Gesicht in seine großen Hände. Schutz, Geborgenheit. Seine Zunge drückte gegen meine Lippen, forderte Einlass, welchen ich gewährte. Sie eroberte meinen Mund und begann ein heißes Gerangel mit meiner. Oh man. Wie gut Eric küssen konnte, war sagenhaft. Seine Hände fuhren auf meinen Rücken und pressten mich an seinen starken Körper, während ich ihn am Nacken an mich drückte. Warum bekam ich auf einmal diese Gefühle? Verlangen und Lust nach Eric? Das passte nicht. Nicht bei Eric. Mein Herz raste. Nein! Ich löste mich von ihm, atemlos und geschockt. Das war gerade nicht passiert! Eric blickte mich mit verschleiertem Blick an. Ich schloss kurz meine Augen und versuchte mich wieder zu fassen. Was hatte ich getan?
„Okay verstehe, ich bin unwiderstehlich und berauschend…“ Uhm, was redete ich da für einen Quatsch? „…aber Dinge von mir fern zu halten hilft nicht unbedingt deiner Sache.“ Ich sollte auf den Punkt kommen, zu der Sache, um welche es sich ging. „Sag es mir. Wieso sollte ich Bill nicht vertrauen?“ Bevor Eric darauf etwas antworten konnte, riss Pam die Tür auf.
„Was ist?“ Fragte Eric. Das durfte doch nicht wahr sein!
„Blah, blah Vampirnotfall, blah!“ Eric sah mich kurz an, bevor er mit Pam das Büro verließ. In meinem Kopf drehte sich alles, ich wusste nicht was ich denken sollte und ob das gerade wirklich passiert war. Gedankenverloren berührten meine Fingerspitzen meine Lippen. Es hatte sich gut angefühlt, mehr als das…
GOODIES...

CREDITS...Review by Ceridwen
OneShot by Lucine
FanArt by Anju
Video by Anju